| Sommerlager 06 |
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| Geschrieben von: Brigitte Stettler |
| Mittwoch, den 31. Januar 2007 um 23:49 Uhr |
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Eine lustig zusammengewürfelte Gruppe mit farbigen Booten im Schlepptau startete am Samstag, 5. August ins Vorderrheinlager
„Kamera läuft", hiess es am Montag. Im Rahmen einer Sommerserie „Lagerleben", hatte uns der Lokalsender Tele M1 angefragt, ob er einen Bericht über den KCM ausstrahlen dürfe.
Über die Felsen bei Versam kraxelte der Beauftragte zu einer seichten Stelle beim Bach. Wir präsentierten Widerwasser-Traversieren und Wurfsackwerfen. Eine Kenterung war unbeabsichtigterweise auch noch dabei. Bei der Ausbootsstelle in Versam brätelten wir (mit Grillmeister Felix) Cervelats. Einige w urden zum Interview „verknurrt". Das Wetter war relativ stabil an diesem Tag und es war auch um einiges wärmer, was wiederum immer mehr Wespen an unseren Frühstückstisch lockte. Es war zuweilen ein Kunststück von den mit diesen gelb-schwarzen Tierchen belagerten Honig-Broten noch einen Bissen zu ergattern. Umso mehr genossen wir während den Befahrungen unsere Farmerstängel. (sofern sie nicht vergessen worden waren...) ![]() Dienstags fuhr eine Gruppe von Ilanz nach Versam und eine kleinere Gruppe die abgekürzte Strecke von Valendas nach Versam. Abends hatten wir vor, gemeinsam Pizza essen zu gehen. Reservationen für Gruppen unserer Grössenordnung schienen nicht ganz so einfach zu sein. In Ilanz hatten wir jedenfalls keinen Erfolg. Glücklicherweise besitzt sogar Trun eine Pizzeria, obwohl diese ein wenig ungewohnt stationiert ist: in einem bunkerartigen Betonklotz. Die Pizzen allerdings waren sehr gut.
Der Donnerstag begann gut: Bronski hatte sein Paddel vergessen. Bei der Fahrt von Versam nach Reichenau zeigte sich der Bach auch von seiner heimtückisch en Seite. Bei der Ausbootsstelle in Reichenau waren wir alle froh, dass wir die Fahrt einigermasssen heil überstanden hatten. Stefan B. trug eine krumme Nase und eine prächtige Beule auf der Stirn davon. Ausgesprochen kalt war dieser Donnerstag. So passte es wunderbar, dass wir schlotternd auf unsere warmen Kleider warten mussten. Michelle war aus unerklärlichen Gründen noch nicht aufgetaucht. Stefan O. hatte die Lage noch nicht ganz überblickt, als er nach 20 Warteminuten fröhlich verkündete: „I go mi jiz go umzie".
Beruhigend war es doch zu wissen, dass uns noch ein ganzer Tag bevorstand.
Brigitte Stettler |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Oktober 2007 um 23:43 Uhr |