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Intensives Weekend auf der Saane! Für viele war es dieses Jahr die erste Gelegenheit, um auf einen Bach zu gehen. Entsprechend wurde das Programm den Fahrern angepasst. Zuerst galt es, das Kajaker-Rudel in zwei Gruppen aufzuteilen. Denn 23 losgelassene Wildwassercoyoten unter Kontrolle zu haben, ist selbst für ein erfahrenes Alphatier ein schwieriges Unterfangen. So wurde eine Gruppe der wohlgehüteten Sprösslinge inkl. Begleittross und eine Gruppe der "Jungen Wilden", natürlich unter Aufsicht von erfahrenen Wilwasserspezialisten, gebildet. | 
| Hier war noch die ganze Horde vereint. Aber natürlich traf man sich auch nach der Befahrung wieder. Und, wie das so ist, man hat sich bereits die ersten neuen Geschichten zu erzählen. |
Die erstgenannte Gruppe begann mit einem recht einfachen und kurzen Teilstück. Jetzt galt es zu üben, um alle Unsicherheiten abzulegen und sich an die schnelle Strömung zu gewöhnen. Nach Wunsch wurde diesselbe Strecke nochmals befahren oder gleich noch ein schwierigeres Teilstück angefügt. | Mit vollen Körpereinsatz war man auch beim Bootsverladen dabei. |  |
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| Betrachtet man die riesige Wand, scheint sogar dieses Boot ganz niedlich. Doch Bruno verstand es geschickt, sein Schiff durch die engen Schluchten zu manövrieren. | Nach Ankunft beider Gruppen wurden wir verwöhnt mit den essbaren Köstlichkeiten einer extra angereisten Kochcrew. Doch leider reisten die Küchenfeen noch am selben Abend wieder ab. Man darf es aber sicher nicht als Flucht wegen ihrem Risotto werten! Nein, das Wetter war nicht gerade einladend für Camping-Neulinge. Nur Gere, unserem Bratenzauberer vermochte der Regen natürlich nichts anzuhaben, schliesslich wollte er ja tags darauf auch noch paddeln. | 
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| Gere und Markus geniessen die Saane, die einen sehr guten Wasserstand aufweist. Viel Gelegenheit zum Spielen aber auch zum "Fischen". | | Hier sieht man Marianne, die sich durch die Wellen der Saane kämpft. Sie schlug sich tapfer, war es doch ihre erste Befahrung eines Baches. | 
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Der zweite Tag begann wie immer mit dem langsamen Erwachen der Teilnehmer. Kaffee wurde im schnelltempo aufgebrüht und auch runtergespühlt. Irgendwie musste man ja wach werden. Das Wetter war da sicher keine grosse Hilfe. Desshalb vermochten sich auch nicht mehr alle für eine Fahrt am Sonntag zu motivieren. So mussten wir dann mit einem Schrumpfteam von "nur" 19 Kajakern auf die immer noch gut Wasser führende Saane. Für ein paar Paddler war heute eine Monstertour angesagt. Um dem Können der einzelnen Fahrern gerecht zu werden, stiegen bei jeder möglichen Stelle Leute ein oder aus. So wurde niemand sehr überfordert, aber auch niemand kam zu kurz. Das bedarf allerding einer grossen logistischen Leistung.  | Was wäre die Befahrung eines Baches, wenn niemand es für die Nachwelt festhalten würde. Hier steht Angi beim S von Gerignoz. Im Hintergrund sieht man die Schlucht. | | Hier ist Angi bei der Befahrung der Welle auf dem letzten Teilstück der Saane bis zum Stausee Le Vernex. Oder sollte man besser sagen, mit der Befliegung der Welle? | 
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Dieses letzte Teilstück wurde dann nur noch von den Leitern befahren. Man gönnt sich ja sonst nichts! Doch die eigentliche Belohnung war dann nicht dieser schöne Ausblick mit dem See, sondern das Mittagessen, das die Wartenden in ihren Autos hatten. Nach 5 Stunden auf dem Wasser knurrte der Magen trotz kleinen Zwischenverpflegungen doch schon sehr laut. 
Und wieder war ein Wochenende des KCM vorbei. Viele vermochten ihr Können deutlich zu steigern. Doch nicht nur auf dem Wasser bildete sich eine starke Einheit, auch Kameradschaftlich schmolz die Gruppe stärker zusammen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es bei entsprechendem Willen problemlos möglich ist, mit einem Altersunterschied von 40 Jahren, ein Superwochenende zu verbringen. Hauptsache man hat einen gleichen gemeinsamen Nenner. Bei uns ist es das Kajak!
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