Auffahrt 2009 Berner Oberland Drucken
Geschrieben von: Marc & Oschi   
Dienstag, den 26. Mai 2009 um 21:53 Uhr

In diesem Jahr stand am verlängerten Auffah

rts Wochenende mal was neues auf dem Jahresprogramm. Der KCM fuhr seit Jahren wiedermal ins heimische Berner Oberland.
Das Wetter spielte für einmal genial mit - bei sommerlichen 25 - 30°C war teilweise eine Abkühlung im kalten Bergbach sehr willkommen. Manchmal kamen wir jedoch auch bei eiskalten Wassertemperaturen zu schwitzen - dazu jedoch später...

Donnerstag:
Sämi auf der SaaneWir trafen uns am Morgen bei unserem Bootshaus in Murgenthal. Da fuhr Stefan B. vor. Doch aus dem Auto stieg nicht er, sondern Bronski aus. Was ist da geschehen? Offensichtlich hatte Bronski Zahltag und kaufte Stefan kurzerhand den alten Spacerunner ab. Somit waren dann Alex und Bronski in seinem neuen Wagon - wohlverstanden MIT eingebautem Rückbank (gäll Stifu!) - sowie Samuel G. mit Oschi unterwegs in Richtung Thun. Die Vierergruppe traf dann auf dem Campingplatz in Thun - Gwatt noch die restlichen Teilnehmer Dani mit Madeleine, Gerhard, Fredi und Stefan B. Nach dem Aufstellen der Zelte auf dem Camping fuhr der Tross weiter nach Frutigen. Nach kurzem Check des Wasserstandes gings los auf die Engstlige. Mit dabei waren alle Paddler. Aufgefallen ist Gerhard, der seine Rollkünste vorführte - jedoch endete diese Vorführung leider mit einer dicken Lippe...
Nachdem wir vom Nachtessen zurückkamen mussten wir leider feststellen, dass der Sturm unser Tentwing zu Fall brachte. Inventar: minus eine Zeltstange. Stirnrrunzeln

Freitag:
Gerhard beim SchwimmerNach reichhaltigem Morgenessen entschieden wir die Saane zu befahren. Mit dabei waren wiederum alle Paddler plus ein aufgelesener Deutscher. Die Saane hatte einen sehr guten Wasserstand. Alles verlief reibungslos, bis in der letzten Schlucht der Deutsche Kollege einen Schwimmer hinlegte. Dani's Kommentar zu dieser Schlucht: "Eine lächerliche Stelle mit einer fiesen Schlucht" Lächeln. Mit viel Mühe durchschwamm (oder eher tauchte) er die gesamte Schlucht. Dies führte zu einiger Verspätung und somit viel die angedachte zweite Flussbefahrung (inwischen war auch noch Marc angereist) ins Wasser. Marc übte darum noch ein paar Flachwassermoves auf dem Thunersee, nachdem ihn die Telefonistin Madeleine über die Lage informiert hatte (merci!).
Oschi auf der SaaneAm Abend grillierten wir auf unserem improvisierten Kuchen-Abkühl-Gitter-Rost-Grill feines Fleisch direkt am Thunersee Ufer. Als wir nach dem grilleren endlich ein Feuer zustande kriegten, gingen wir schlafen... Zwinkern

Samstag:
Nach viel Diskussionen hin und her, ob jetzt die Lage am Gletschersee Einfluss auf die geplante Befahrung der Weissen Lütschine habe, fuhren Bronski und Marc Richtung Lauterbrunnen. Die ersten Blicke in die Lütschine liessen uns ein paar mal leer Schlucken. Die Hitze tat dem Schnee offensichtlich Alex auf der Saanenicht gut. Dieser kam jetzt aller im flüssigen Zustand die Weisse Lütschine hinunter. Nach eingehender Besichtigung beschlossen wie jedoch trotzdem bei den mehr als 20 m3/s einzusteigen. Was sich definitiv nicht als Fehler herausstellte. Die Befahrung war zwar äusserst Pushy aber super geil!
Der Rest der Truppe befuhr die Simme und anschliessend das letzte Teilstück der Kander in den Thunersee. Beim Einbooten waren noch 5 Paddler auf dem Wasser. Beim Ausstieg leider nur noch 3... Die zwei verbliebenen sind jedoch wohl auf und haben am Abend schon wieder Witze über den Tag gemacht.

Sonntag:
Oschi auf der SaaneNachdem wir unser Lager auf dem Campingplatz abgebaut hatten, gings nochmals in Richtung Berge. Wir besichtigten die Kiene. Nach langem hin und her entschieden wir uns jedoch diese nicht zu befahren, da der Respekt bei Oschi und Alex zu hoch war und somit nur noch Bronski und Samuel übrig gewesen wären. Wir besichtigten dann noch einen Teil der Kander und machten uns auf den Weg nach Murgenthal. Das schöne Wochenende schlossen wir noch mit einem Schwumm in der Aare ab.




Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Juni 2009 um 23:53 Uhr