Pfingsten 06 im Piemont PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alex Schneeberger   
Mittwoch, den 31. Januar 2007 um 17:59 Uhr
Piemont 3.6 - 11.6.06


Am 3. Juni 06 fuhr der Kanu Club Murgenthal wieder mal ins Piemont-gebiet. Dort erwarteten uns einige der besten Wildwasserbäche Italiens, welche zu dieser Zeit leider kaum Wasser führten. Dennoch rutschten wir frischfröhlich die Steine runter, was unsere Boote zu spüren bekamen. Der niedrige Wasserstand brachte jedoch nicht nur Nachteile mit sich.
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 Topokeller technische Variante


Dank dem konnten wir uns dieses Jahr in die Schlucht der Sesia mit dem “Topokeller” wagen, welche wir mit mehr Wasser bis anhin nur vom Ufer aus besichtigten. 

Für die Befahrung des “Topokellers” gab es eine technische und eine weniger technische Route (”Stein-Schanzen-Variante”). Beide Routen wurden von uns teils mit mehr, teils mit weniger Souveränität gepaddelt.
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Topokeller "Stein-Schanzen-Variante"





Das Paddeln in dieser wunderschönen Landschaft war unbeschreiblich. Umgeben von hohen Felsen paddelten wir steile Bäche mit so manchen Stufen, Fällen und leider auch mit einem unangenehmen Rücklauf, bei welchem ein Zwischenfall zum Glück einigermassen glimpflich verlief.

Weiter auf dem Programm standen die Sermenza und die Egua. Auf der Egua, ein sehr steiler und schwieriger Wildwasserbach, fuhren wir eine sage und schreibe 100 Meter lange Strecke, nicht weil uns der Mut fehlte (oder wir würden es zumindest nicht zugeben), nein, weil auch die Egua auf der restlichen Strecke zu wenig Wasser führte. Doch genau diese 100 Meter, zwei, drei kurze und zum Schluss eine schnelle lange Rutsche über einen Fels, machte uns doch grossen Spass und wir fuhren bis zu viermal runter.piem_005

Die Woche im Piemont gilt als Wildwasserwoche, doch das gemütliche Beisammensein mit einer Flasche Bier oder einem Glas Wein in der Hand (selten auch beides gleichzeitig) gehört ebenso dazu.  So verbrachten wir viel Zeit am Lagerfeuer und assen unsere über dem Feuer gekochten Gourmet-Gerichte, wie zum Beispiel Risotto mit mehr Käse als Reis.


Oft war auch Klettern angesagt, meist aber früh morgens (um 11 Uhr), so bevorzugte ich oft den Tag gemütlich anzugehen und auf das Klettern zu verzichten. An der Kletterwand nahe beim Zeltplatz konnte man sich aber so richtig austoben.

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Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heisst: Piemont, das Kanugebiet mit den schönsten Flüssen, den besten Kletterwänden und dem besten Wein! Aber vielleicht gibt es ja irgendwo noch schönere Flüsse... Lassen wir uns überraschen, was unser Jahresprogramm nächstes Jahr im Angebot hat!

Alex Schneeberger


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 00:34 Uhr