Berichte Das Webportal des Kanu Club Murgenthal mit spannenden Beiträgen, Infos und mehr. http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=category&id=7&Itemid=4 Fri, 10 Nov 2023 21:50:20 +0000 Joomla! 1.5 - Open Source Content Management; jQuery++ Intergator by tushev.org de-de Sambesi 2012 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=204:sambesi-2012&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=204:sambesi-2012&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Victoria FallsDie sonnen- und wasserhungrige Truppe des Kanu Club Murgenthal fand sich am 15. November 2012 am Flughafen in Zürich ein. Geri, Bronski, Oschi und Marc flogen mit samt ihren Kajaks nach Livingstone, Sambia. Da die Kajaks auf dem Inlandflug von Lusaka nach Livingstone nicht ins Flugzeug passten, wurden sie am darauffolgenden Tag mit einer grösseren Maschine nachgeliefert. Mit solchen Zwischenfällen muss man in Afrika rechnen. Wobei dann jedoch in solchen Situationen immer das bestmögliche getan wird, um eine Lösung zu finden. Kurz nachdem die vier ihre Kajaks am Flughafen abholten, sassen sie darin bereits auf dem grossartigen Sambesi.

Bronski auf der Welle #2Der Sambesi fliesst langsam in unzähligen Armen auf einem Plateau in Richtung Livingstone. Dort stürzt er über die sehr eindrücklichen Viktoria Fälle 110 Meter in die Tiefe. Vom Grund der Fälle her reihen sich Stromschnelle an Stromschnelle, die so genannten Rapids. Dazwischen befinden sich jeweils flache Teilstrecken wo das Wasser ziemlich langsam fliesst, bevor es sich wieder durch die nächste Stromschnelle zwängt. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Sambia und Zimbabwe. Die Rapids sind der Reihe nach nummeriert um sich zu orientieren. Die meisten besitzen zusätzlich auch einen Namen. Weil die ersten zwei sehr schwierigen Schnellen (die so genannten "minus Rapids") direkt unterhalb der Viktoria Fälle nur von den weltbesten Paddlern bezwungen werden beginnt man erst beim offiziellen Einstieg mit der Stelle 1 zu zählen. Geri in #4 - the morning gloryDie interessanteste Strecke ist von Rapid 1 bis 14, welche innerhalb weniger Stunden durchpaddelt werden kann. Oft wird auch bis zu Rapid 25 gepaddelt. Die Attraktivität der Stromschnellen nimmt jedoch etwas ab und die flachen Strecken zwischen den Schnellen zu. Es können auch mehrtägige Paddel-Trips gemacht werden, bei denen man weit über die Stelle 25 hinaus paddelt und im Zelt übernachtet. Die schwierigsten und eindrücklichsten Stellen sind Rapid 4 "Morning Glory", 5 "Stairway to Heaven", 7 "Gullivers Travels" und 8 "The Muncher". Der Rapid 9 "Commercial Suicide" genannt, wird durch die meisten Paddler umtragen, da diese Stromschnelle extrem schwierig und gefährlich ist.

Marc in #5 - stairway to heavenTrotzdem, dass es vier Jahre her ist, seitdem Geri, Bronski und Marc das letzte Mal auf diesen eindrücklichen Stromschnellen paddelten, entschieden sie sich diesmal keinen Guide zu buchen. Die vier meisterten die ersten 14 Rapids mit Bravour. Als einzige Stelle wurde der Rapid 7 durch Oschi unseren Sambesi-Neuling besichtigt. Nachdem ihm Bronski die korrekte Linie durch den ziemlich langen Rapid erklärte, wurden auch diese Schnellen von allen vier ohne grössere Probleme gemeistert. Der Ausstieg aus der weit über 100 Meter tiefen Schlucht erwies sich bei den herrschenden etwa 35 Grad und brennender Sonne als äusserst schweisstreibend. Nach der holprigen Fahrt zurück ins Backpackers Hostel in Livingstone, war ein Sprung in den kühlen Pool angesagt. Oschi in #8 - the muncherNach drei Paddeltagen wurde am vierten Tag etwas ausgeruht. Die vier besichtigten die beeindruckenden Viktoria Fälle aus der Nähe. Tags darauf verbrachten sie die Zeit auf der genialen Surfwelle des Rapids Nr 2. Dort übten sie sich in der Disziplin Freestyle. Beim Kanu-Freestyle geht es darum mit dem Kajak akrobatische Figuren zu fahren wie z.B. horizontale und vertikale Drehungen, Loopings etc. Nachdem sich die Jungs ausgepowert hatten, paddelten sie noch auf dem fast stehenden Sambesi bis zu den "minus Rapids" hoch. Dort direkt unter den Viktoria Fällen war der Blick hinauf atemberaubend. Weil dieser Ort nur übers Wasser erreicht werden kann, ist diese Aussicht Wassersportlern vorbehalten.

Die restlichen Paddeltage unterbrach die Gruppe durch eine zwei tägige Safari nach Botswana. Im Chobe Nationalpark konnten sie unter anderem Affen, Elefanten, Büffel, Antilopen, Krokodile, Nilpferde, Giraffen, Zebras und auch Löwen beobachten. Während der Übernachtung mitten im Nationalpark in Zelten konnte das Löwengebrüll belauscht werden, was einigen Safariteilnehmern eine schlaflose Nacht einbrachte. Den abenteuergewohnten Paddlern sagte jedoch dieses Erlebnis voll und ganz zu.

Elefanten im Chobe NationalparkGiraffe im Chobe NationalparkLöwe im Chobe NationalparkZebras im Chobe Nationalpark
Nach zwei Wochen voller toller Erlebnisse und Wuchtwasserpaddeln pur, kehrten die vier wieder in die kalte Schweiz zurück. Wie von den Auslandreisen unseres Vereins gewohnt, wurden viele Erlebnisse auf Video festgehalten. Der geschnittene Film wird voraussichtlich am Aare-Fescht im nächsten Sommer vorgeführt.

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marc@o365.kcm.ch (Marc) Erlebnisberichte Tue, 11 Dec 2012 22:05:23 +0000
Swiss Kayak Challenge http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=195:swiss-kayak-challenge&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=195:swiss-kayak-challenge&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Am Wochenende vom 05. & 06. Mai 2011 nahm wiedermal eine Gruppe des KCM am Swiss Kayak Challenge in Hüningen teil. An diesem Event geht es jeweils darum, den komplettesten Kajakfahrer zu finden. In diesem Jahr standen die folgenden Disziplinen auf dem Programm:

  • Freestyle
  • Kanupolo
  • Regatta
  • Slalom
  • Abfahrt
  • Standup Paddling (SUP)

Jede dieser sechs Disziplinen mussten von allen Teilnehmern absolviert werden. Am Abend fand noch das Locomotion Boater Cross statt. Da mussten die 4er Teams die Kajaks beim hochpaddeln zusammenkoppeln:

Locomotion Boater Cross Locomotion Boater Cross - gekoppelte Rückfahrt

Besichtigung des Salalom Parcours durch die KCM Crew

Die Rangliste des Swiss Kayak Challenge 2012 sah wie folgt aus:

Podest Damen Podest Herren

Kategorie Damen
Rang Teilnehmer Total Punkte Rang Abfahrt Zeit Abfahrt Rang Freestyle Punkte Freestyle Rang Polo Rang Regatta Zeit Regatta Rang Slalom Zeit Slalom Rang SUP Zeit SUP
1 Priscille Duruz (KCBM) 2370 1 57.86 1 7 3 1 67.16 1 107.19 1 106
2 Marianne Widmer (KCM) 2355 3 74.09 2 5.5 1 3 94.16 3 301.69 3 123
2 Nadina Mesey (KCZO) 2355 2 71.46 3 4.5 2 2 77.31 2 151.21 2 120
Kategorie Herren
Rang Teilnehmer Total Punkte Rang Abfahrt Zeit Abfahrt Rang Freestyle Punkte Freestyle Rang Polo Rang Regatta Zeit Regatta Rang Slalom Zeit Slalom Rang SUP Zeit SUP
1 Severin Häberling (KCZug) 2335 5 56.16 2 37 2 3 58.19 4 102.4 1 75
2 Marc Peyer (KCM) 2320 6 57.35 1 37.5 1 5 60.88 5 107.92 4 87
3 Sebastian Ries (KCBM) 2290 2 54.35 9 6.5 2 4 58.84 1 95.24 8 97
Ferner:
8 Peter Brönnimann (KCM) 2245 8 57.87 6 8 1 8 63.94 8 124.43 6 94
9 Stefan Oschwald (KCM) 2175 10 62.35 4 9 1 11 75.28 11 143.17 14 157
10 Alex Schneeberger (KCM) 2170 12 62.97 12 5.5 1 13 78.97 9 130.83 5 90
12 Felix Hug (KCM) 2135 13 600 11 6 1 10 69.77 12 150.15 12 137

Siehe auch die Zeitungsartikel der Basler Zeitung

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webmaster@playboater.ch (Administrator) Erlebnisberichte Fri, 01 Jun 2012 16:47:45 +0000
Engadin 2011 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=179:engadin-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=179:engadin-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Schlussstück der Giarsun
Bereits am Freitagabend, 01. Juli 2011 starteten die paddelhungrigsten Kerle die Reise ins Engadin und übernachteten auf dem Zeltplatz Sur En. Am Samstagmorgen übernahmen sie auch gleich den Sonnensegelaufbau. Gegen Mittag trudelte der Rest der Truppe ins Camp ein. Plötzlich bemerkte Bronski, dass der Lagerkommandanten-Stuhl fehlt. Was für ein Malheur! Ein spontaner Besucher fuhr in diesem Moment direkt aus Deutschland ein - Platzhirsch Udo =) Der spontane Überraschungsbesuch ist ihm sehr gelungen!
Anschliessend standen zwei unterschiedliche Paddelstrecken auf dem Programm. Auf dem Inn bei Pradella und Giarsun! Eine weitere Überraschung bildete das Abendessen von Sam: Ein gut gewürztes Dahl mit Gemüse und Fleisch... mhhhhh. Abgerundet wurde dieser Abend mit einem gemütlichen Lagerfeuer!
Alex (vorne) und Peter
In den folgenden Tagen gab es ein breites Programm an Paddelmöglichkeiten. Die Gruppen wurden ab und zu gemixt. Auf diese Weise konnten alle profitieren. Auch die Leiter wechselten sich ab. Stefan Oschwald, Ivano und Dani führten ihre Gruppen sicher vom Einstieg bis zum Ausstieg. Die Lernenden konnten von den erfahrenen Paddlern in dieser Woche so einiges profitierten.
Reto und Marianne beim SchwimmtrainingDer Wasserstand eignete sich Ideal zum Geniessen, aber auch zum Verfeinern der eigenen Paddeltechnik. Die Giarsun-Strecke war ein Genuss. Weniger schnell und wuchtig, dafür immer noch sportlich und ein perfekter Wasserstand für die anspruchsvollere Ardez, die seit ein paar Jahren vom KCM nicht mehr befahren wurde. Besonders profitiert haben die Paddler, welche die Strecke bei Schuls auf dem Inn am Dienstag gepaddelt haben. Stefan Oschwald hatte dazu ein Schwimmtraining organisiert. Neopren, Wurfsack und Schwimmfreude im kalten Gletscherwasser waren angesagt. Nach einem theoretischen Input zum Wurfsackwerfen und Flaschenzug aufstellen ging es dann zur Sache. Herrlich warmes Sommerwetter begleiteten den Sprung ins kühle Nass. Verschiedene Rettungsszenarien wurden besprochen und geübt.
Marianne beim Sprung ins kühle Nass
So ein aktives Schwimmtraining macht hungrig. Eine würzige Salsiz, Käse und Brot kamen da gerade richtig. Am Nachmittag wurde dann die gesamte Schulser-Strecke mit den Kajaks befahren.
Auch die Kletterbegeisterten im Kanu Club kamen nicht zu kurz. Den Dienstag verbrachten sie im Bergell und versuchten den Punta Albigna zu besteigen. Allerdings hat es um ein paar Seillängen nicht zum Gipfel gereicht, denn sie haben die letzte Bahn und die Kochkünste von Alex der SAC-Hütte vorgezogen.
Mittwochmorgen. 7.00 Uhr. Tagwach. Sechs Wanderlustige machten sich bereit um das Postauto in Scuol rechtzeitig erreichen zu können. Fabian hat den altersschwachen Rest beim Aufstieg vom Val Plavna ins Val Minger mit seiner guten Kondition ziemlich gefordert. Die Jungmannschaft ist allgemein sehr aktiv. Philip erblüffte mit seinen schnellen Reaktionen bei der Kickbox-Einlage. Der doppelt so alte Gegner Alex hat bereits in der zweiten Runde Forfait gegeben.
Die Woche verlief ohne Zwischenfälle entspannt und friedlich. Auch am zweiten Wochenende gab es spontane Besucher und motivierte Paddler. Die verschiedenen Strecken des Inns genossen wir alle bis zum Ende der Woche in vollen Zügen. Nicht umsonst wird der intensiv grün-blaue Fluss Königsfluss der Alpen genannt.
Bronski beim Klettern
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marc@o365.kcm.ch (Marianne Widmer) Erlebnisberichte Sun, 24 Jul 2011 18:58:38 +0000
Piemont Pfingsten 2011 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=178:piemont-pfingsten-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=178:piemont-pfingsten-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Tagebuch Piemont 2011

13.06.2011
Innerhalb einer Dreiviertelstunde treffen wir nach 17:00 Uhr beim Camping „la Catta e il Volpe“ in Campertogno ein. Gere kommt vom Skitourenwochenende, Dani, Oschi und ich direkt von zu Hause. Die Begrüssung ist sehr herzlich. Alberto und Antonella erwähnen, wie übrigens später auch Hilde von der „Igel Bar“ und der freundliche Herr von „La Trüna,“, dass wir letztes Jahr nicht gekommen seien. Man hat uns vermisst – wir sind offenbar nicht einfach 0815 Gäste!

Die Pfingstwelle ist weg und es hat angenehm Platz auf dem Camping. Für Wohnmobile und Autos gibt es neu nummerierte Stellplätze auf der oberen Wiese anstelle der früheren unten bei den Bäumen, vermutlich weil Eddy Line die Zufahrt über sein Territorium nicht mehr erlaubt. Damit zu den neuen Plätzen gefahren werden kann, hat Alberto die altbekannten Sanitärcontainer jetzt in eine Reihe gestellt. Per Ständerplakat kündet er den baldigen Bau einer neuen Sanitäranlage an – wir werden sehen.

Der Wasserstand der Sesia liegt, allen im Tirol geäusserten Unkenrufen zum Trotz, im grünen Bereich. Gere hätte vielleicht noch etwas mehr gewünscht. Weil bei meinem Eintreffen in Campertogno gerade ein Regenschauer niederging und ich mein Zelt lieber später trocken aufstellen wollte, habe ich rasch oberhalb Mollia einen Blick in den Bach geworfen und dabei festgestellt, dass in Mollia ein neues Ristorante geöffnet wurde. Spontan beschliessen wir, da in Campertogno montags alles geschlossen ist, dort das Nachtessen einzunehmen. Wir sind allein in einem grossen Saal. Der Kellner gibt sich sehr freundlich und engagiert . Unsere Stimmung ist sehr gut und erwartungsvoll. Ein Besuch bei Hilde in der „Igel Bar“ sorgt schliesslich für die richtige Bettschwere.

14.06.2011
Das Morgenessen und den Kaffee bei Antonella nehmen wir bei Sonnenschein ein. Es hat genug, da sowohl Gere wie auch Oschi eingekauft haben.

Dani will auf seine „Prinzessinnenstrecke“. Ich verstehe nicht ganz, wieso dieses anspruchsvolle Stück partout immer am ersten Tag gefahren werden muss, bringe die Jungen aber nach Otra Sesia und steige, mit Rücksicht auf meine in den letzten Tagen etwas reduzierte Gesundheit, erst unterhalb Mollia ein. In der hackeligen Schnelle unterhalb des Pools nach dem Katarakt von Mollia lässt Gere einmal mehr seine Klasse aufblitzen, die übrigen ziehen es vor zu tragen. Es ist herrlich wieder auf dem blauen, klaren Wasser der Sesia zu sitzen! Die Passage oberhalb der Brücke von Campertogno geniesse ich besonders. Wir ziehen durch bis unterhalb des Campings. Mein tiefer gelegter Pure S hält auch unter den harten Bedingungen des Piemont, was die Testfahrten in Hüningen versprochen haben.

Gere und Dani gehen vor dem Feierabendbier bei Anto noch eine Runde Klettern.

Wir essen bei Alberto im „La catta e il volpe“ und schliessen den schönen Tag in der „Igel Bar“ ab, Piemont eben!

15.06.2011
Den Capuchio bei Anto geniessen wir wieder bei Sonnenschein. Gere’s Handy sagt jedoch für die kommenden Tage schlechtes Wetter voraus, was mir überhaupt nicht in den Kram passen will.

Die „Trüna“ ist heute geschlossen. Das Zuviel vom Vortag bewahrt uns jedoch vor dem Hungern. So haben auch Doppelspurigkeiten im Nachhinein ihr Gutes!

Wir fahren auf die untere Sermenza. Diese hat wenig Wasser – das Kraftwerk von Fervento scheint leider kaum etwas abzulassen. Der Salto unterhalb Boccioleto wird von allen genossen. Bei den übrigen markanten Stellen sind die Durchfahrten mit kaum überspülten Blöcken verlegt und rumpeln ziemlich. Die Pools dazwischen sind smaragdfarben, klar, unergründlich tief und fast unrealistisch schön. Kurz nach dem Salto fahre ich eine Stufe, die mir schon immer Probleme bereitet hat, durch die Zeichen der Vorfahrer verwirrt, falsch an, bleibe stecken und werde umgeworfen. Bei so wenig Wasser eine schmerzhafte Sache!

Da am Albergo Zanoli (= Marco) ein Zettel „Ristorante Chiuso“ hängt, essen wir wieder bei Alberto. Die „Igel Bar“ ist jetzt auch bis Ende Woche ferienhalber geschlossen, Piemont mit kleinen Abstrichen!

16.06.2011
Trotz den Prognosen von Gere’s Handy geniessen wir das Morgenessen und den „Capuchio“ wieder bei Sonnenschein.

Heute ist das Stück von Campertogno bis Scopello auf dem Programm. Unser Piemontneuling Oschi wird von den beiden Wildwassergurus dazu verknurrt, als Guide zu amten. Er löst die Aufgabe recht gut. Ich versuche ihm vor den entscheidenden Stellen noch die wichtigsten Informationen zuzuflüstern. Das perlend klare Wasser der Sesia erfreut mich bei jedem Paddelschlag. Das Zirkeln über den Fall von Piode lassen heute alle weg. Am Schluss schüttelt der Wadenbeisser oberhalb der Brücke von Scopello Dani und Gere ziemlich durch. Oschi und ich tragen.

Am Abend zieht ein kurzes Gewitter durch. Anschliessend ist es aber wieder trocken.

Da der Zettel „Ristorante chiuso“ an der Türe des Albergo Zanoli nicht entfernt wurde, bleiben wir Alberto treu.

17.06.2011
Noch immer scheint beim Morgenessen die Sonne! Es hat zwar den Bergen entlang etwas mehr Wolken, aber Sonne ist Sonne, liebe Wetterpropheten!

Wir paddeln von Balmuccia nach Varallo. Ich steige erst beim Raftstart ein. Oschi macht nach dem Entscheid, den Eingang zum „Little Canada“ doch nicht zu fahren, die übliche Ochsentour (die ich vor Jahren auch einmal selbst praktiziert habe) – zuerst den Versuch über die hohe Kiesbank rechts zu umtragen – das geht nicht! – Das Ganze zurück – übersetzen an das linke Ufer und tragen bis zum Rafteinstieg. Auf dem restlichen Flussstück gibt es ein paar Längen zwischen den einzelnen, markanten Kiesbankschwällen, aber sonst erleben wir nochmals einen schönen Paddeltag. Kurz vor dem Ausstieg beginnt es leicht zu regnen.

In Varallo gönnen wir uns das schon während der Fahrt ersehnte, traditionelle „Panino Big Speck“.

Auch den Schlussabend geniessen wir bei Alberto in Gesellschaft von Arneis und Nebbiolo.

18.06.2011
In der Nacht hat Dauerregen eingesetzt. Wir packen unsere Sachen im strömenden Regen zusammen und machen uns auf die Heimreise. Die Erinnerung an einmal mehr tolle Piemonttage lasse ich mir dadurch aber sicher nicht verderben. Beim Abschied macht Alberto deutlich, dass er uns nächstes Jahr gerne wieder sehen würde.

Im Nachhinein denke ich nur, ob wir uns nicht doch hätten die Zeit nehmen sollen, wenigstens einmal bei Marco Zanoli vorbeizuschauen.

Fredi Moor

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marc@o365.kcm.ch (Fredi Moor) Erlebnisberichte Sun, 24 Jul 2011 17:38:05 +0000
Tirol Auffahrt 2011 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:tirol-auffahrt-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:tirol-auffahrt-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Camping_100
Der Kanu Club Murgenthal war schon seit einigen Jahren nicht mehr ins Tirol gereist. Über das verlängerte Auffahrt-Wochenende stattete eine Gruppe Paddler dem Ötztal wieder einmal einen Besuch ab.
Dani, Geri, Marc, Oschi und ich reisten bereits am Mittwochabend an, um die freien Tage möglichst optimal zu nutzen. Nachdem Oschi und ich auf dem Campingplatz in Umhausen eingetroffen waren, gingen wir noch auf ein Gut-Nacht-Bier in die nahegelegene Pizzeria Del Piero, wo bereits Dani, Geri und Marc auf uns warteten. Etwa um Mitternacht hiess es schnell das Zelt aufzustellen und etwas zu schlafen um am Morgen fit für den ersten Fluss zu sein.
Wir entschieden uns am Donnerstag die Untere Ötz zu befahren – ein Flussabschnitt im oberen mittleren Schwierigkeitsgrad (Wildwasser 3-4). Wie die meisten, hatte auch ich zwei Boote mit dabei, eines mit etwas mehr Volumen für technisch schwierigere Flüsse und ein kurzes mit weniger Volumen, mit dem man auch ein bisschen herumspielen kann.
Camping_115
Meine Kollegen fuhren alle mit dem kurzen Spielboot. Ich war etwas übermütig und hatte mich ebenfalls für das kurze Boot entschieden, obwohl ich das erste Mal zum Paddeln im Tirol war und die Flüsse nur von den Beschreibungen her kannte. Als wir auf dem Wasser waren, ging es am Anfang gleich mit einer schönen leicht wuchtigen Schwallstrecke los, bis zu einer Brücke, wo dann die erste anspruchsvolle Stelle kommt – ein kleiner Katarakt. Dort musste ich für meinen Übermut büssen, es ging unter der Brücke eine schöne Welle hinunter, die nach links zog. Geri fuhr mir die Linie schön vor. Die Anfahrt habe ich auch noch gut erwischt. Als es dann aber die nächste Welle wieder rauf ging, habe ich irgendetwas „rumgekaspert“. Wahrscheinlich war ich zu nervös. Jedenfalls war ich im nächsten Moment kopfunter. Nun kam die im Hallenbad vom Wintertraining hart erlernte Eskimorolle zum Einsatz. Ich positionierte das Paddel und setzte zum ersten Versuch an. Der hatte aber nicht funktioniert. Ich dachte mir: „Ok, kann passieren, nochmals!“ Etwas zu hastig setzte ich zum zweiten Versuch an, welcher mir auch wieder missglückte. Beim dritten Versuch rutschte mir das Bein aus der Schenkelstütze. Folgender Gedanke schoss mir durch den Kopf: „Sch….., jetzt heisst‘s schwimmen!“ Auf der Ötz eine nicht sehr angenehme Erfahrung. Nach dem Katarakt war es zwar relativ ruhig, trotzdem war die Strömung ziemlich stark und es ging ein paar hundert Meter, bis ich draussen war. Obwohl mir meine Kameraden sofort zu Hilfe eilten. Kurz bevor ich im sicheren Kehrwasser war, schlug ich mit dem rechten Oberschenkel an einem Stein auf, welcher mir eine Prellung verpasste, die mich die restlichen Tage noch begleitete.
Nach abgeschlossener Rettungsaktion ging es dann wieder weiter, aber irgendwie fühlte ich mich nicht mehr wohl im Boot. Es kam mir vor, als würde mein Hintern im Boot herumschwimmen. Auf den nächsten paar hundert Metern kenterte ich dann auch noch zweimal, konnte aber jeweils im zweiten Versuch eskimotieren. Glücklicherweise war ich mit ausgesprochen erfahrenen Paddlern unterwegs, die sofort erkannten, dass mit meiner Sitzposition etwas nicht stimmte. Das serienmässige Sitzkissen verschafft zwar einen besseren Überblick und man sitzt bequemer, jedoch erhöht es auch den Schwerpunkt des Bootes. Im meinem Fall war das auf einfacheren Flüssen auch kein Problem, aber im wuchtigeren Wasser war dadurch das Boot schwieriger zu kontrollieren und auszubalancieren. Nun beim nächsten grösseren Kehrwasser hielten wir nochmals an und entfernten das Kissen, danach ging‘s weiter, sofort spürte ich die bessere Kontrolle über das Boot.
Langsam konnte ich den Fluss auch geniessen. Ich war zwar immer noch ein bisschen nervös, aber fühlte mich sicherer, was sich auch auf den Fahrstil auswirkte. Der Fluss ging mit schönen Schwallstrecken weiter bis zur Waldschlucht. Ein Abschnitt, der - wie es der Name sagt - durch den Wald führt. Es ist einer der technisch schwierigeren Abschnitte und wenn man mal drin ist über das Ufer kaum noch zu verlassen. Deshalb entschied ich mich, diesen Teil zu umtragen, da ich der am wenigsten versierte Fahrer der Gruppe war (schliesslich soll man das Glück ja nicht zu sehr herausfordern :-)). Nach der Waldschlucht ging es dann wieder vereint weiter bis zum Brunauer–Wehr. Dies ist ein künstliches Wehr mit einem grossen Rücklauf und dadurch unfahrbar. Das Wehr dient als Geschiebebremse. Man kann die Stelle aber sehr gut umtragen und gelangt über eine Steinrutsche wieder bequem ins Wasser. Ein paar hundert Meter weiter kommt die nächste schwierigere Stelle der Unteren Ötz – ein Katarakt namens «Konstrukta». Mehrere aufeinander folgende mächtige Walzen, bei denen man sich aber auf der rechten Flussseite gut hinunterschummeln kann. Ich war aber bei meiner ersten Befahrung so auf meinen Vorfahrer konzentriert, dass ich ausser bei der Anfahrt ein grosses, mächtiges Ding gar nichts davon gesehen habe.
Nun war der schwierigste Teil überwunden. Jetzt kamen noch einige Schwallstrecken bis zum Ausstieg in Haiming, wo auch Fredi zu uns stiess. Nach dem Kleider wechseln gab es das wohl verdiente Feierabend-Bier und eine Kaminwürze (eine Art Landjäger-Wurst mit Beilagen und Brot).
Zurück auf dem Campingplatz ging es nach dem Duschen zum Abendessen in die Pizzeria Del Piero, wo wir den Abend gemütlich ausklingen liessen und das Programm vom nächsten Tag planten.
IMAG0425
IMAG0430Wir teilten uns am Freitagmorgen auf, Dani, Geri und Marc gingen zum Klettersteig vom „Stuibenfall“ ein grosser, bekannter Wasserfall dieser Region. Die versierten Kletterer bezwangen den schönen Steig im Nu. Fredi, Oschi und ich gingen auf die Imster paddeln. Ein mittelschwerer Flussabschnitt (WW 3) vom Inn. Einiges einfacher als am Vortag, für mich gerade richtig, da sich der Körper noch mit ein paar Muskelverspannungen vom Vortag bemerkbar machte. Die Strecke führte durch ein schönes Panorama in die Tiroler Bergwelt wie auch auf der Unteren Ötz.
Nach abgeschlossener Fahrt trafen wir uns zusammen mit den drei „Kletterern“ in Ötz. Die fitteren Paddler machten noch eine Fahrt auf der Unteren Ötz mit Sam, der nachmittags anreiste. Jedoch kürzten sie die Strecke ab und booteten unterhalb der «Konstukta» aus.Bevor es zurück auf den Campingplatz zum Duschen und Abendessen ging, gönnten wir uns noch ein Bierchen in unserem durch das charmante Servicepersonal liebgewonnene Gartenrestaurant in Haiming.
Schon war Samstagmorgen und die Gruppe fing an sich aufzulösen. Oschi verabschiedete sich von uns. Er hatte sich im Engadin als Safety-Kayaker mit einer Raftinggruppe verabredet. Nach dem Frühstück machten sich Sam, Gere, Dani und Marc auf um die Köfelser Strecke zu befahren (WW 4-5). Ein schneller Abschnitt mit sehr technischem wuchtigem Wildwasser. Aufgrund des hohen Wasserstandes entschieden sich dann Dani und Geri die Strecke doch nicht zu fahren.
Nachdem Marc und Sam zurück waren, machten wir uns alle gemeinsam auf um die Untere Ötz zu befahren. Jedoch booteten wir gestaffelt ein. Sam, Gere, Marc und Dani gingen beim offiziellen Einstieg los. Ich stieg unterhalb der Waldschlucht ein und Fredi bootete bei der «Konstrukta» ein. Ohne besondere Vorkommnisse genossen wir die Fahrt bis nach Haiming.
Imster_108Nach dem krönenden Abschluss-Bierchen verabschiedete sich Sam dann auch von uns und machte sich auf den Heimweg. Im Eifer des Gefechts vergass er die Paddelklamotten mitzunehmen, die er neben seinem Wagen zum Trocknen platziert hatte. Zum Glück bemerkten wir dies und konnten diese einpacken.Wieder auf dem Campingplatz zurück, gingen wir gemeinsam Abendessen und gingen für unsere Verhältnisse frühzeitig schlafen. Alle waren von den körperlichen Anstrengungen der letzten Tage etwas erschöpft.
Über Nacht überraschte uns Petrus noch mit einem kleinen Unwetter, es fing an zu regnen und es kam ein unheimlich starker Wind auf. Er rüttelte so stark an meinem Zelt, dass ich mitten in der Nacht erwachte und in einem windschwachen Moment mein Zelt mit einigen zusätzlichen Heringen sicherte. Ironischerweise flaute das Unwetter wieder ab, als ich mich wieder im Schlafsack eingekuschelt hatte. :-)
Am nächsten Morgen hiess es dann auch für uns zusammenpacken und aufräumen. Der Tirol-Trip neigte sich langsam dem Ende zu. Nachdem wir alle abfahrbereit waren ging es nach Landeck für eine Abschlussfahrt auf der Sanna (WW 3). Dies ist ein sehr schöner, schmaler Fluss, der teilweise schluchtähnlich verläuft. Wir fuhren die Strecke oberhalb von Pians bis nach Landeck.Imster_111 Der Wasserstand war zwar eher tief, aber trotzdem lohnenswert für eine Befahrung. Der Fluss hat durch die grossen Hochwasser in den vergangenen Jahren einige Veränderungen erlebt, zum Beispiel bei einer seiner Schlüsselstellen – dem „schiefen Eck“. Die Sanna macht dort fast eine 90o Grad Rechtskurve. Früher erschwerten dort riesige Felsblöcke die Durchfahrt. Heute ist von diesen Blöcken nichts mehr zu sehen. Man muss zwar immer noch aufpassen, sollte die Stelle nicht unbedingt auf der linken Seite passieren, denn dort wird man von Walzen überrascht.
Die nächste Schlüsselstelle war der Pianer Schwall. Dani fuhr vor mir, ich holte aber schnell auf. Nachdem wir gleichauf waren sagte er zu mir: «fahr nur vor». Ich dachte mir nichts dabei und ging an ihm vorbei. Ich achtete auf den Verlauf der Hauptströmung und die für mich am einfachsten fahrbare Linie. Die Strömung zog von rechts nach links.
Rechts der Hauptströmung war es ruhiger, deshalb entschied ich mich dieser Linie zu folgen. Jedoch gab es dort auch einen kleinen Abfall mit einem Rücklauf den ich erst im letzten Moment noch gesehen hatte. Mit einem Boofschlag konnte ich mich gerade noch vor einem unangenehmen Waschgang retten.
Beim Ausstieg in Landeck angekommen, kehrten wir für ein kleines Mittagessen beim früheren Tiroler Stammlokal des Kanu Club Murgenthal ein. Dort hatte sich auch der Campingplatz befunden, den wir für die früheren Tirol- Reisen aufsuchten. Leider musste dieser zwei riesigen Wohnblocks weichen.
Nach dem Essen hiess es definitiv Abschied nehmen vom Tirol um nach Hause zu fahren. Es war ein superschönes Wochenende gewesen. Wir hatten gutes Wetterglück, durften schöne Flüsse und Landschaften sowie die nette Gastfreundschaft von Österreich geniessen.
Hoffentlich beehren wir das Tirol bald mal wieder mit einem Besuch.
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marc@o365.kcm.ch (Peter Iff) Erlebnisberichte Fri, 22 Jul 2011 07:32:57 +0000
Slowenien Ostern 2011 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=176:slowenien-ostern-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=176:slowenien-ostern-2011&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Osterreise des Kanu Club Murgenthal nach Slowenien.
Späte Ostern sind für die Aktiven des Kanu Club Murgenthal immer ein Anreiz, in den Süden zu fahren und sich bei hoffentlich schon angenehmen Temperaturen zum ersten Mal in der Saison auf das Wildwasser zu wagen. Noch im tiefen Winter haben wir die Soča in den slowenischen Alpen als Ziel für die diesjährige Osterreise ausgewählt. Erwartungsvoll und durch das gute Wetter bestens motiviert nahmen Silke, Dani, Ivano, Reto, Roy und Fredi am 19. April 2011 den langen Weg über Mailand, Udine nach dem slowenischen Städtchen Kobarid unter die Räder. Am 22. April stiessen noch Gere, Oschi und Alex zum KCM-Lager.
IMG_1003Zwischen Zaga und Kobarid gräbt sich die Soča zuerst in eine Schwemmlandebene ein um anschliessend in einer tiefen Schlucht einen Bergzug zu durchbrechen. Dieser Abschnitt bietet mehrere Etappen mit abwechslungsreichem Wildwasser im mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad. Klar und türkisblau leuchtend rauscht der Fluss durch sein mit grossen, weissen Kalkblöcken durchsetztes Bett. Nach jedem Abfall tanzen die Luftblasen durch das blaugrüne Nass, fast an Mineralwasser erinnernd. Das Alles sieht für das Auge des Kanuten wunderbar verlockend aus, erweist sich aber bei der Befahrung meist als schwieriger als vorher vom Ufer aus eingeschätzt.
Zum Angewöhnen wurde am ersten Kajaktag die Friedhofstrecke auf das Programm gesetzt. Diese Etappe wird nicht etwa so genannt, weil es da besonders viele, schlimme Kajakunfälle gab, sondern weil sie beim Friedhof von Trnovo ob Soči endet. Sie ist im Gegenteil nur mässig schwierig und eignet sich ideal für den angestrebten Zweck des Einfahrens. Alle erreichten den Friedhof mit aufgefrischten Refl exen und dank dem herrlichen Fluss in bester Laune. Dani, Ivano, Roy und Reto entschieden sich sogar, erst unterhalb der nachfolgenden, schwierigeren Slalomstrecke auszubooten. Am nächsten Tag mussten die Kajaks zum ersten Mal für die sogenannte Abseilstrecke leider nicht bequem abgeseilt, wie man auf Grund des Streckennamens meinen könnte, sondern über gut 200 Höhenmeter auf einer an mehreren Stellen luftig, ausgesetzten Schwellentreppe in die Schlucht hinunter getragen werden.IMG_1011 Da brauchte es anschliessend zuerst eine Verschnauf- und Trinkpause, bevor man sich den Herausforderungen des Wildwassers stellen konnte. Gleich nach dem Start legt die Soča mit ziemlich Gefälle und grossen Felsblöcken zünftig los. Heute war sie zu einem Spässchen aufgelegt und lud zum Bade. Diesem Angebot konnten zwei Kameraden nicht widerstehen. Coach Ivano und Kommandant Dani hatten jedoch die Lage jederzeit im Griff und alle erreichten die Ausbootstelle beim Zeltplatz in Kobarid mehr oder weniger nass aber unversehrt.
Am Karfreitag wurde den Neuankömmlingen Gere, Oschi und Alex kein Einfahren zugestanden. Sie mussten gleich die Boote hinuntertragen und sich mit der übrigen Gruppe auf der Abseilstrecke bewähren. Obwohl durch die Ereignisse des Vortags gewarnt, wurde die Gelegenheit zum unfreiwilligen Schwimmen im schönen Wasser der Soča wieder mehrmals wahrgenommen. Die KCMler waren jedoch bei weitem nicht die Einzigen, welche den Kapriolen der Soča ihren Tribut zollen mussten. So gab es über die Tage immer wieder herrenlose Boote oder Paddel anderer Gruppen zu bergen. Ohne Probleme in Kobarid angekommen, hatten Alex und Oschi noch nicht genug. Sie liessen sich vom Teamsenior noch die Slalomstrecke zeigen.
IMG_1027In den folgenden Tagen formierte sich, unter Berücksichtigung von Schwierigkeit und Ansprüchen der angesagten Wildwasserstrecke, immer auch eine Zweierseilschaft, welche die verschiedenen Kletterrouten um Kobarid auskundschaftete.
An Ostern wagten sich Dani, Gere und Oschi in die grosse Schlucht. Dieser schwierigste Abschnitt der Soča ist mit unübersichtlichen, hohen Stufen und Siphons durchsetzt. Die Drei kamen mit dem Schrecken davon. Oschi wurde von einem überraschend auftauchenden Saugtrichter gepackt, unter Wasser durch den Tunnel zwischen zwei Blöcken gezogen aber zum Glück auf der anderen Seite heil wieder ausgespuckt.
Am Ostermontag fuhr die Kajakfraktion das Tal hoch zum Fuss des Predel Passes, um einen Zufl uss der Soča, die Koritnica, zu paddeln. Die Koritnica ist ein kleines Flüsschen mit kaltem Karstwasser, welches eine abwechslungsreiche Waldschlucht durchfl iesst. Unmittelbar vor der Mündung in die Soča bilden drei kurz aufeinanderfolgende Stufen die wildwassertechnisch interessanteste Stelle dieser Etappe. Sie wurde von den einen mit schneidiger Technik und von den andern mit Schwung gemeistert. Nach sechs sonnigen Tagen wurden unsere Zelte gegen Abend durch einen kurzen, kräftigen Regenschauer geprüft. Sechs Stoffbehausungen haben bestanden. Eine musste in die Kategorie Tropfsteinhöhlen umgeteilt werden.
IMG_1163Als Abschlussfahrt zogen wir schliesslich am Dienstag nochmals eine möglichst perfekte Linie durch die Abseilstrecke.
Die Vertrautheit mit dem Wasser, das Bootsgefühl und die Refl exe waren von Tag zu Tag besser geworden. Einzig das schweisstreibende Hinuntertragen der Kajaks von der Strasse in die Schlucht hatte auch nach viermaligem Erdulden nichts an Beschwerlichkeit eingebüsst.
Am Abend haben wir jeweils die verbrauchten Kalorien in den mit gesunder, mediterraner Kost und lokalen Spezialitäten aufwartenden Restaurants unseres Standorts Kobarid wieder nachgefüllt. Dieses Jahr hat sich das „Topli Val“ in sehr guter Form präsentiert. Der allgemein schon überzeugende Eindruck wurde vor allem bei der schon etwas gesetzteren Garde durch ein Gläschen des verdauungsfördernden, blaugrünen „Sočawassers“, einer Spezialität des Hauses, noch erheblich gesteigert.
Nur allzu schnell waren die Ostertage vorbei. Optimal eingefahren und voller schöner Erinnerungen an die einzigartige Soča, eine herrliche Gegend und gastfreundliche Slowenen haben wir am 27. April die Rückreise in den Aargau angetreten.

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marc@o365.kcm.ch (Fredi Moor) Erlebnisberichte Thu, 21 Jul 2011 13:02:33 +0000
Pyrenäen 2010 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=152:pyrenaeen-2010&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=152:pyrenaeen-2010&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 Polisportive Tage in den Pyrenäen

Mallos de RiglosNach drei Jahren Abwesenheit, statteten die Paddler des Kanu Club Murgenthal den Pyrenäen wiedermal einen Besuch ab. Über Auffahrt und Pfingsten peilte die Gruppe als erstes die Region Murillo de Gallego an. Ivano und Geri, die bereits am Wochenende vor Auffahrt anreisten, bildeten die Vorhut. Auf dem Hinweg machten sie in Narbonne halt, um bei schönstem Sommerwetter die edlen Kletterfelsen am Mittelmeer zu bezwingen. Danach reisten sie in die besagte Region auf der spanischen Seite der Pyrenäen weiter. Dort angekommen gingen sie am Montag den Río Esca bei selten so hoch anzutreffendem Wasserstand paddeln. Am selben Tag mussten sie noch ihre ersten Kletterversuche an den imposanten Mallos de Riglos abbrechen, da sie ein Gewitterregen aus der Wand waschen wollte. Am Abend trafen dann noch weitere Kollegen ein. Nachdem Bronski, Stefan B., Dani und Marc sich auf dem Campingplatz eingerichtet hatten, wurde beim Abendessen das Programm des nächsten Tages besprochen.Rio Gallego Da das Wetter tags darauf einiges besser wurde, konnten die sechs erneut die Wände der Mallos de Riglos erklimmen. Am Abend traf dann auch noch der Präsident des Vereins, Fredi, auf dem Campingplatz ein. Am Mittwoch teilte sich die Gruppe auf. Bronski, Geri und Marc fuhren ihre neu erworbenen Creeker-Kajaks bei knapp genügendem Wasserstand auf dem Río Veral ein. Die drei mussten sich ziemlich motivieren, bis sie einbooteten. Doch schliesslich hat es sich gelohnt. Nebst einigen Stellen, bei denen sie über die Steine rutschen mussten, weil der Pegel etwas tief war, waren viele schöne Partien dabei. Dani, Fredi, Ivano und Stefan paddelten zur selben Zeit jedoch wiederum bei ausserordentlich hohem Wasserstand den Río Gallego. Am Donnerstag holten dies Peter und Marc mit grosser Freude nach. Bei diesem hohen Pegel waren einige Stellen sehr wuchtig, was wir in unseren Alpen kaum vorfinden. Während dessen übten sich die anderen wieder am Fels. Die Nachhut Angela und Claudio trafen gegen Abend ein. Als sie zu Bett gingen, stellten Ivano und Marc ihre Wecker auf 07 Uhr, um am Freitag den Gipfel der Mallos de Riglos zu Rio  Gallegoerklimmen. Leider holte sie der Winter ein, denn in der Nacht schneite es bis fast auf den Campingplatz hinunter. Nachdem sie sich bei einem Kaffee etwas aufgewärmt hatten, liess es das Wetter zu, dass sie um 11 Uhr endlich starten konnten. Die Temperaturen waren dann auch schon wieder merklich gestiegen, so dass ihre Hände nicht gleich am Fels anfroren. Um diese fortgeschrittene Zeit war leider nicht mehr an eine Gesamtbesteigung des Felsens zu denken. Ihr Zwischenziel beim Kamin etwa in der Mitte konnte jedoch dank jeglichen mitgebrachten technischen Hilfsmitteln erreicht werden. Die Schwierigkeitsangaben im Kletterführer stimmten nicht ganz mit den Stufen überein, die man sich aus der Schweiz gewohnt ist… Nachdem der Rest der Gruppe nochmal einige Kilometer auf dem Río Gallego zurückgelegt hatte, wurde die Region in Richtung Osten verlassen.

Beim malerischen Städtchen Ainsa wurde noch am selben Abend ein neuer Campingplatz bezogen. Am nächsten Morgen wurden die Strapazen der letzten Tage bemerkbar und man entschied sich, trotz Unterer Rio Aranun endlich schönstem Sommerwetter, an diesem Tag nur zwei Bäche zu erkunden. Einen davon, den Río Ara, nahm man am Sonntag in Angriff. Angela, Fredi und Stefan paddelten den landschaftlich extrem schönen Abschnitt unterhalb Fiscal. Bronski, Geri, Ivano und Marc fuhren auf dem etwas schwierigeren Abschnitt von oberhalb Torla bis Broto. Da ein grosser Teil der Schwierigkeiten bereits am Vortag besichtigt wurde, verlief diese Fahrt ohne Probleme und weiterhin bei schönstem Wetter und immer höheren Temperaturen.

Am Montag suchten Bronski und Marc noch zwei Kollegen, welche sie auf den Oberlauf des Río Ara in die untere Bujaruelo Schlucht begleiteten. Diese zwei Helfer waren für die Sicherung und für das Filmen zuständig. Oberer Rio AraIvano und Stefan waren gerne bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Das sicherlich auch, weil das Wetter mitspielte. So fuhren Bronski und Marc Stufe um Stufe, während Ivano und Stefan zu Fuss unterwegs waren, was für die beiden einem Canyoning-Abenteuer nahe kam. Paddeltechnisch war das der anspruchsvollste Abschnitt, der im KCM seit vielen Jahren gepaddelt wurde. Der Rest der Gruppe machte an diesem Tag verschiedene Ausflüge – Klettern, Bäche rekognoszieren und Gegend erkunden.

Tags darauf stand der Río Esera auf dem Programm. Es waren alle dabei ausser Bronski, der sich am Vortag etwas die Knie stauchte und froh war, dass er den Job des Autoverstellens fassen konnte. Oberer Rio AraBeim Umziehen zeigte der Latex-Kragen von Marc's Trockenjacke sein Alter und riss. Für heute wurde dieser mit Klebeband provisorisch zugeklebt. Doch zum Glück entdeckte die Gruppe bei der Hinfahrt zufälligerweise einen der nur zwei Paddelshops in den Pyrenäen und beschlossen, nach dem Paddeln noch dort vorbei zu schauen. Bei schönstem Wetter wurde ein imposant enger Schluchtabschnitt gepaddelt. Beim anschliessenden Besuch des Shops konnte Marc eine neue Jacke erwerben. Doch auch fast alle anderen waren in Shopping-Laune und somit wurde dem kleinen Paddelladen ein guter Umsatz beschert.

Der Mittwoch stand nochmals ganz im Namen des Río Ara. Diesmal paddelten Bronski, Dani, Fredi, Geri und Marc auf dem Abschnitt oberhalb Torla bis Broto.Rio  Esera Ivano, Stefan, Angela und auch Claudio, für den es die erste Wildwassererfahrung war, vergnügten sich nochmals auf dem Abschnitt unterhalb Fiscal. Claudio bestand seine Wildwasser-Taufe mit Bravour, auch wenn er das Boot zwei Mal ungeplant verlassen musste und unter Wasser nach Fischen Ausschau hielt.

Am Donnerstag wechselte die Gruppe nochmals die Region. Es ging weiter in Richtung Osten nach Sort, wo 2001 die Kanu Freestyle WM stattfand. Dort war auf dem Campingplatz auch ein Volleyball-Feld vorhanden, und so kamen einige spannende Matches zusammen. Aber natürlich wurde auch in dieser Region gepaddelt. Am selben Tag wurde noch der Río Noguera Pallaresa ab Llavorsi bis direkt zum Camping bei Sort gepaddelt. Tags darauf wurde vormittags durch Marc die Freestyle Welle getestet, nachdem er mit Angela und Fredi auf der Slalomstrecke an der Paddeltechnik feilte. Nachmittags wagten sich die Unerschrockenen auf den Oberlauf des Río Noguera Pallaresa oberhalb Esterri d'Àneu. Eine Strecke, die laut Flussführer durchwegs Mittlerer Rio Araden Schwierigkeitsgrad behalte, aber dank dem etwas niedrigen Wasserstand für die Gruppe gut machbar sein sollte. Schon auf der Hinfahrt, als sie ab und zu einige Stellen des Flusses anschauten, kamen einige Zweifel auf. Beim Einstieg entschied sich dann ein Teil der Gruppe erst ab Streckenmitte, auf dem etwas leichteren unteren Abschnitt, mitzupaddeln. Zum Glück kamen dann gerade noch vier einheimische Paddler hinzu, welche dieselbe Strecke fahren wollten und den Bach in- und auswendig kannten. Die Paddler des KCM durften sich ihnen anschliessen, und so konnten sie wie Entlein ihren "Vorfahrern" nachpaddeln. Der Bach hatte es dann auch wirklich in sich. Es ging ziemlich zur Sache - die Schwierigkeit war konstant, das Tempo hoch (und auch der Adrenalinpegel der Kanuten). Ohne diese Unterstützung hätten sie wohl Stunden länger gebraucht für den Abschnitt. In der Mitte der Strecke stieg dann noch der zweite Teil der Gruppe hinzu und alle genossen noch den unteren Abschnitt Mittlerer Rio Arabis zum Stausee. Bei den Spaniern war auch eine Frau dabei, welche sehr gut paddelte. Es stellte sich dann heraus, dass sie letztes Jahr in Thun bei den Kanu Freestyle Weltmeisterschaften mitmachte, was ihre paddeltechnischen Qualitäten erklärte.

Am Freitag war dann nochmals der untere Teil des Noguera Pallaresa angesagt. Geri, Ivano und Marc paddelten dann noch weiter bis zur Freestyle Welle in Sort, um dort noch einige Kunststücke zu zeigen. Gegen Abend machten sich die Kanuten auf den Weg für den ersten Teil der Heimreise. Sie planten in Gruissan bei Narbonne zu übernachten. Auf dem Weg dorthin mussten einige Pässe überquert werden. Gleich auf dem ersten gab es bei Dani im Auto plötzlich einen Knall. Als er dann stoppte um nachzuschauen, konnte jedoch nichts Aussergewöhnliches festgestellt werden. Die drei Boote und der Festbank auf dem Dach waren noch fix, alle Reifen in Ordnung und auch im Auto drin schien alles gut zu sein. Man nahm dann an, dass im ganzen Chaos im Auto wohl Freestyle Welle Sortetwas Hartes auf eine Kiste runter gefallen sein musste und fuhr weiter. Doch nicht sehr weit. In einer der nächsten Kurven sah Stefan, der direkt hinter Dani fuhr, wie zwei Teile unter Dani's Auto wegflogen. Stefan fand dann diese zwei Teile und somit war klar, dass hinten rechts die Feder der Radaufhängung gebrochen war. Da der Stossdämpfer noch in Ordnung war, konnte die Fahrt trotzdem fortgesetzt werden. Mit etwas Vorsicht und einem einseitig tiefer gelegten VW Bus erreichten dann doch noch alle das schöne Städtchen Gruissan bei Narbonne. Am nächsten Tag gingen dann Geri und Ivano nochmals Klettern, während der Rest schon die Heimreise antrat.

Es waren wiederum sehr schöne Paddelferien in den Pyrenäen, wo alle gerne irgendwann mal wieder zurückkehren möchten.



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marc@o365.kcm.ch (Marc) Erlebnisberichte Mon, 21 Jun 2010 08:57:33 +0000
Zambezi 08 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=123:zambezi-08&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=123:zambezi-08&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4  

Viktioriaflle

Die Affen bei den Viktoriafällen sind äusserst vorwitzig und frech. Das mussten Bronski, Geri und Marc feststellen, als sie an einem paddelfreien Tag die imposanten Wasserfälle bei Livingstone bewundern gingen.

Doch alles der Reihe nach. Die drei erfahrenen Paddler des Kanu Club Murgenthal sassen voller Vorfreude im Flugzeug. Destination: Livingstone, Sambia. Die erste Hürde hatten sie bereits hinter sich gebracht: Das Einchecken des Gepäcks mitsamt ihren Kajaks. Mit ihren eigenen Kajaks war nämlich die Aussicht auf das erfolgreiche Befahren der sagenumwobenen Stromschnellen des Sambesi (engl. Zambezi) um einiges besser. Der letzte Teil der Reise wurde per bronskiTaxi in Angriff genommen. Mit einiger Mühe konnten die drei Kajaks auf und in die zwei dachträgerlosen PWs geladen werden. In der Unterkunft angekommen, organisierte die Gruppe einen Guide für die erste Befahrung.

Die Herausforderung auf dem Sambesi ist das unglaublich grosse Wasservolumen, etwa wie der Rhein in Basel, nur ist er mit unzähligen Abfällen und riesigen Wellen gespickt. Dafür kann bei Wassertemperaturen über 25°C für einmal auf den Neoprenanzug verzichtet werden. Ein weiterer Unterschied liegt beim Ein- bzw. Ausbooten. Trägt man in unseren Gefilden seine Ausrüstung selber zum Bach, freuen sich in Sambia die Einheimischen, wenn sie mit dem Tragen der Kajaks in die Schlucht einen Zustupf verdienen können. Diese sind es dann auch, welche geschnitzte Nyaminyamis verkaufen. Glücksbringer in der Form des Flussgottes des Volkes „Tonga“, welcher einem vor Unheil beschützt.

geriNach einigen Befahrungen verschiedener Sambesi-Abschnitte unterhalb der Viktoriafälle, wurde der besagte Paddelruhetag eingelegt. Man wollte diesen Nutzen, um die eindrücklichen Fälle aus der Nähe zu betrachten. Bei der Eingangspforte zum Mosi-oa-Tunya („Donnernder Rauch“) Nationalpark wurden die Drei vor den Affen gewarnt. Doch noch bevor sie den ersten Blick auf die Fälle werfen konnten, hatte Geri nur noch den verfetzten Griff eines Plastiksacks in der Hand. Der Pavian war zu schnell für die Schweizer Touristen und frass schon wenige Sekunden später genüsslich in sicherer Entfernung ihren mitgebrachten Proviant. Man liess sich jedoch die Laune nicht trüben und beendete die eindrucksvolle Besichtigung mit einem Bad in einem natürlichen Pool direkt vor der Abrisskante der Fälle.

Die anschliessenden Tage verbrachte die Gruppe mit weiterenmarc_dropover Befahrungen des Sambesi, welche indes interessant blieben, da man den Fluss immer besser kennenlernte und dadurch von Mal zu Mal schwierigere, herausvorderndere Routen wählen konnte.

 

 

 

 

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Für zwei Tage verliessen die Paddler Sambia und reisten nach Botswana auf eine Safari im Chobe Nationalpark. Dort konnten unter anderem aus nächster Nähe Elefanten, Büffel, Giraffen, Krokodile und Flusspferde bestaunt werden. Nach diesem einmaligen Erlebnis kehrten die Drei nochmalsElefanten für wenige Tage in ihr Hostel in Livingstone zurück um noch einige letzte Befahrungen des Sambesi zu geniessen.

Die drei Kanuten des Kanu Club Murgenthal kehrten Anfang Dezember letzten Jahres zurück. Jetzt ist das Video zur Reise da! Die DVD kann bei Peter Brönnimann bezogen werden. Ein Trailer der DVD folgt.

Zur Fotogalerie der Reise

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marc@o365.kcm.ch (Marc) Erlebnisberichte Mon, 24 Aug 2009 09:08:00 +0000
Auffahrt 2009 Berner Oberland http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=105:auffahrt-2009-berner-oberland&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=105:auffahrt-2009-berner-oberland&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 In diesem Jahr stand am verlängerten Auffah

rts Wochenende mal was neues auf dem Jahresprogramm. Der KCM fuhr seit Jahren wiedermal ins heimische Berner Oberland.
Das Wetter spielte für einmal genial mit - bei sommerlichen 25 - 30°C war teilweise eine Abkühlung im kalten Bergbach sehr willkommen. Manchmal kamen wir jedoch auch bei eiskalten Wassertemperaturen zu schwitzen - dazu jedoch später...

Donnerstag:
Sämi auf der SaaneWir trafen uns am Morgen bei unserem Bootshaus in Murgenthal. Da fuhr Stefan B. vor. Doch aus dem Auto stieg nicht er, sondern Bronski aus. Was ist da geschehen? Offensichtlich hatte Bronski Zahltag und kaufte Stefan kurzerhand den alten Spacerunner ab. Somit waren dann Alex und Bronski in seinem neuen Wagon - wohlverstanden MIT eingebautem Rückbank (gäll Stifu!) - sowie Samuel G. mit Oschi unterwegs in Richtung Thun. Die Vierergruppe traf dann auf dem Campingplatz in Thun - Gwatt noch die restlichen Teilnehmer Dani mit Madeleine, Gerhard, Fredi und Stefan B. Nach dem Aufstellen der Zelte auf dem Camping fuhr der Tross weiter nach Frutigen. Nach kurzem Check des Wasserstandes gings los auf die Engstlige. Mit dabei waren alle Paddler. Aufgefallen ist Gerhard, der seine Rollkünste vorführte - jedoch endete diese Vorführung leider mit einer dicken Lippe...
Nachdem wir vom Nachtessen zurückkamen mussten wir leider feststellen, dass der Sturm unser Tentwing zu Fall brachte. Inventar: minus eine Zeltstange. Stirnrrunzeln

Freitag:
Gerhard beim SchwimmerNach reichhaltigem Morgenessen entschieden wir die Saane zu befahren. Mit dabei waren wiederum alle Paddler plus ein aufgelesener Deutscher. Die Saane hatte einen sehr guten Wasserstand. Alles verlief reibungslos, bis in der letzten Schlucht der Deutsche Kollege einen Schwimmer hinlegte. Dani's Kommentar zu dieser Schlucht: "Eine lächerliche Stelle mit einer fiesen Schlucht" Lächeln. Mit viel Mühe durchschwamm (oder eher tauchte) er die gesamte Schlucht. Dies führte zu einiger Verspätung und somit viel die angedachte zweite Flussbefahrung (inwischen war auch noch Marc angereist) ins Wasser. Marc übte darum noch ein paar Flachwassermoves auf dem Thunersee, nachdem ihn die Telefonistin Madeleine über die Lage informiert hatte (merci!).
Oschi auf der SaaneAm Abend grillierten wir auf unserem improvisierten Kuchen-Abkühl-Gitter-Rost-Grill feines Fleisch direkt am Thunersee Ufer. Als wir nach dem grilleren endlich ein Feuer zustande kriegten, gingen wir schlafen... Zwinkern

Samstag:
Nach viel Diskussionen hin und her, ob jetzt die Lage am Gletschersee Einfluss auf die geplante Befahrung der Weissen Lütschine habe, fuhren Bronski und Marc Richtung Lauterbrunnen. Die ersten Blicke in die Lütschine liessen uns ein paar mal leer Schlucken. Die Hitze tat dem Schnee offensichtlich Alex auf der Saanenicht gut. Dieser kam jetzt aller im flüssigen Zustand die Weisse Lütschine hinunter. Nach eingehender Besichtigung beschlossen wie jedoch trotzdem bei den mehr als 20 m3/s einzusteigen. Was sich definitiv nicht als Fehler herausstellte. Die Befahrung war zwar äusserst Pushy aber super geil!
Der Rest der Truppe befuhr die Simme und anschliessend das letzte Teilstück der Kander in den Thunersee. Beim Einbooten waren noch 5 Paddler auf dem Wasser. Beim Ausstieg leider nur noch 3... Die zwei verbliebenen sind jedoch wohl auf und haben am Abend schon wieder Witze über den Tag gemacht.

Sonntag:
Oschi auf der SaaneNachdem wir unser Lager auf dem Campingplatz abgebaut hatten, gings nochmals in Richtung Berge. Wir besichtigten die Kiene. Nach langem hin und her entschieden wir uns jedoch diese nicht zu befahren, da der Respekt bei Oschi und Alex zu hoch war und somit nur noch Bronski und Samuel übrig gewesen wären. Wir besichtigten dann noch einen Teil der Kander und machten uns auf den Weg nach Murgenthal. Das schöne Wochenende schlossen wir noch mit einem Schwumm in der Aare ab.




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marc@o365.kcm.ch (Marc & Oschi) Erlebnisberichte Tue, 26 May 2009 20:53:51 +0000
1. Flammkuchencup http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=98:1-flammkuchencup&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4 http://www.kcm.ch/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=98:1-flammkuchencup&catid=7:erlebnisberichte&Itemid=4
Die Idee dieses Cups entstand im vergangenen Jahr, als ein paar Kanuten in die Stapfen der Eskimos traten und zwischen Weihnachten – Neujahr auf der Aare paddeln gingen mit ihren Kanus……….

Der Einstieg Am 2. Januar 2009 organisierten 4 Mitglieder des Kanu Clubs Murgenthal den 1. internationalen Flammkuchen Cup .  Es war die erste Fahrt im Neuen Jahr, bei eisigen Temperaturen. Gut ausgerüstet – mit Handschuhen und Kappe, begab man sich ins eiskalte Wasser. Die Aussentemperatur bewegte sich bei minus  3 Grad. Es kostete die 12 Kanuten einige Überwindung ins kühle Nass zu steigen. Die vielen Zuschauer am Ufer genossen es, diesem Spektakel zuzusehen, wie die harten Männer und Jungs „einbooteten".  Man sah fast jedes Bootsmodell -Startbereit vom Kanupoloboot bis zum Abfahrtsboot war alles vertreten.  Der Massenstart war pünktlich um 14.02 Uhr. Der älteste Paddler gab das Startzeichen und los ging's. Die Strecke  war vom Bootshaus aus Flussaufwärts zur Murgenthaler Holzbrücke. Danach ging es ringsherum um den Brückenpfeiler und wieder flussabwärts Richtung Clubhaus. Auf der Holzbrücke standen die Zuschauer und waren sehr gespannt wer in Führung liegt. Es war nicht wie erwartet der  Paddler mit dem Abfahrtsboot, sondern ein Kanute mit einem Slalomboot -  dicht gefolgt von  zwei  anderen Paddlern. Das Feld wurde gespalten. Die Kanuten durften stolz sein auf ihre Leistung. Der jüngste Teilnehmer war 12 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 59 Jahre alt.Nach einer  Dusche, wobei die Wassertemperatur ganz der Jahreszeit entsprach, waren alle sehr hungrig und durstig. Jeder freute sich auf die feinen Flammkuchen und einen heissen Tee oder ein Glas Weisswein.

Daniel Oschwald Daniel Francioni Alex Schneeberger Fabian Schläpfer

Anschliessend wurde die grosse Rangverkündigung gespannt erwartet. Der Sieger des ersten Flammkuchencups heisst:
Alex Schneeberger
Alex Schneeberger
Er ging mit dem verdienten Wanderpokal nach Hause.

Gruppenfoto Die weiteren Platzierungen:
2. Jürg Schneeberger
3. Fredi Moor
4. Peter Brönnimann
5. Daniel Francioni
6. Jörg Peyer / Pia Schläpfer

Ein gelungener Anlass ging zu Ende. Alle hatten den Plausch und es war einfach super.  Danach wurde noch viel geredet bis spät am Abend. Das schöne an diesem Verein ist, dass immer von jeder Generation Leute dabei sind! Egal bei welchem Anlass. Das OK ist mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden und hofft, dass es so weiter geht bis ins Jahre 2099!

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marc@o365.kcm.ch (Oschi) Erlebnisberichte Thu, 05 Feb 2009 19:03:14 +0000